Ihr Opfer überlebte die Taten, ist allerdings noch in psychologischer Behandlung. Der 17 Jahre alte Angeklagte bekam eine Gesamtjugendstrafe von sechs Jahren. Der 26-Jährige wurde zu einer Gesamtstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt. Damit blieb die Strafkammer unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. "Den Angeklagten kam es von Anfang an darauf an ihr Opfer zu töten, allerdings wollten sie es wie einen Selbstmord aussehen lassen", begründete Göbel sein Urteil. Trotz der Geständnisse sei das Motiv für die Tat unklar geblieben. Göbel geht davon aus, dass die Angeklagten der Überzeugung waren einen Menschen töten zu können, ohne einen Grund dafür zu haben. Die beiden Täter hatten ihr Opfer im Mai 2008 zunächst über längere Zeit gequält. Anschließend versuchten sie, den damals 18-Jährigen in den Selbstmord zu treiben. dpa/mis