Der Workshop fand in der Fakultät für Bauen statt und war Teil der 3. Schüler-Ingenieur-Akademie des Landkreises Elbe-Elster. Diese widmet sich der Erarbeitung von Lösungen für die Umnutzung eines ehemaligen Verkaufsgebäudes im Uebigau-Wahrenbrücker Ortsteil Langennaundorf zu einem Dorfgemeinschaftshaus.

Der Workshop, dessen besonderer Schwerpunkt bei der energetischen Ertüchtigung des Gebäudes lag, die in den Konzepten der Schüler und Studierenden durch Wärmedämmmaßnahmen und eine modernisierte Heizungsanlage angestrebt wird, war für alle Beteiligten ein Erfolg. Die Schüler waren von der Zusammenarbeit mit den Studierenden begeistert.

Und auch für die Studierenden war der Workshop vor allem aufgrund seines großen Praxisbezugs eine interessante Erfahrung. Es wurde lediglich die Kürze des gemeinsamen Mitein anders bedauert.

Die Ergebnisse des Workshops wurden zum Schluss im Senatssaal der Hochschule in Cottbus unter Teilnahme von Vertretern der Stadt Uebigau-Wahrenbrück und des Ortsteiles Langennaundorf sowie anderer Akademie-Partner vorgestellt.

Die Vertreter der Stadt freuten sich über die Ergebnisse, die eine gute Grundlage für die weiteren kommunalen Entscheidungen darstellen. OSZ-Schulleiter Rainer Böhme bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement im Workshop, bei dem die Schüler auch ein guter Ausblick auf spätere Studienmöglichkeiten erhielten.

Der Erfolg des Workshops veranlasste Prof. Dr. Günter Mügge, Studiendekan des Master-Studienganges Klimagerechtes Bauen und Betreiben und Prodekan der Fakultät für Bauen an der Cottbuser BTU, zu der Hoffnung, die gute Zusammenarbeit auch mit der geplanten 4. Schüler-Ingenieur-Akademie fortführen zu können.

Zum Thema:
Die Schüler-Ingenieur-Akademie wird vom "Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V." veranstaltet. Kooperationspartner sind unter anderem die Stadt Uebigau-Wahrenbrück, verschiedene Bildungseinrichtungen wie das Berufliche Gymnasium am Oberstufenzentrum Elbe-Elster, die Hochschule Lausitz und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus sowie Unternehmen aus der Region, aktuell die ETAPART Energietechnik GmbH Tröbitz und das Ingenieurbüro Uwe Günzel aus Mühlberg.