Goretzky, Chef der Entwicklungsgesellschaft Cottbus (EGC). Am Erfolg zweifelt er trotzdem nicht. Alle Bemühungen, Investoren für das 2003 geräumte Ex-Militärgebäude zu gewinnen, sind bisher gescheitert. Die Potenziale liegen laut EGC-Werbeprospekt in der Nutzung als Büro- und Verwaltungsgebäude, Call-Center, als Gründerzentrum oder als Labor- und Forschungsräume. Die "Kleiderkammer" sei zwar verstärkt auf Messen und im Internet angeboten worden. "Und wir hatten durchaus auch Anfragen. Aber die Vorstellungen beider Seiten gingen zu weit auseinander", sagt Goretzky. Belegt sind nach EGC-Angaben bislang rund zehn der 75 Hektar. Von den Ergebnissen eines Workshops von Architektur-Studenten der Hochschule Lausitz (FH) und Kommilitonen aus Polen und Italien hatte sich die EGC frische Ideen erhofft. "Eine Gruppe schlägt die Nutzung als Büro und Familien- und Freizeitareal vor", so Goretzky. Auch wenn diese Idee letztendlich nicht praktikabel sei, stehen seiner Meinung nach die Chancen für eine Vermarktung bei 80 Prozent. "Der Workshop wird dokumentiert und veröffentlicht. Da werden wir in zwei, drei Jahren Ergebnisse bekommen", sagt Wulf-H. Goretzky, der am heutigen Mittwoch sein en letzten Arbeitstag als Geschäftsführer der EGC hat. Jan Grundmann