Die Gewalt sei ausgebrochen, nachdem ein Student sich selber in Brand gesteckt und von einem Wassertank gestürzt habe. Mit der tödlichen Aktion habe er dagegen protestieren wollen, dass die Polizei den Mörder einer 65-Jährigen einen Monat nach der Tat noch immer nicht gefasst habe. Der brutale Raubmord hatte nach Angaben der Zeitung in dem Dorf für erhebliche Unruhe gesorgt.

Mehr als 20 Grindwale vor Australien verendet

An der Küste einer australischen Insel sind mehr als 20 Grindwale verendet. Insgesamt seien 32 Meeressäuger auf Bruny Island gestrandet, sagte am Freitag eine Behördenvertreterin. Elf Tiere hätten zurück ins Wasser gezerrt und gerettet werden können. Bruny Island liegt südöstlich von Tasmanien. An Tasmaniens Küsten stranden regelmäßig Wale, Wissenschaftler können jedoch nicht sicher sagen, warum das passiert. Allerdings äußerte die Behördenvertreterin Rosemary Gales ihre eigene Theorie: „Grindwale sind sehr soziale Tiere. Wenn einer einen Fehler macht und sich in flache Wasser verirrt, kommen die anderen zu Hilfe.“

Schwer verletzt bei Messerstecherei

Bei einer Messerstecherei vor dem Leipziger Hauptbahnhof ist in der Nacht zum Freitag ein Mann schwer verletzt worden. Der 39-Jährige sei in einer Klinik notoperiert worden und derzeit nicht ansprechbar, teilte die Polizei mit. Sie sucht deswegen Zeugen, die die Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und zwei weiteren Männern beobachtet haben. Die mutmaßlichen Täter flüchteten unerkannt. Die Hintergründe der Messerstecherei seien noch unklar, sagte ein Polizeisprecher.

Erstmals Raumsonde in Umlaufbahn um Merkur



Erstmals ist eine Raumsonde in eine Umlaufbahn um den Merkur eingeschwenkt, um wissenschaftliche Erkenntnisse über den Planeten zu liefern. Wie die US-Raumfahrtbehörde am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, soll die „Messenger“-Sonde den innersten Planeten des Sonnensystems ein Jahr lang umkreisen. Unter anderem sollen die Oberfläche kartografiert und topografische Daten gesammelt werden. Außerdem sollen Daten über atmosphärische Gase und Mineralien gesammelt werden. „Messenger“ hatte seine Reise zum Merkur im August 2004 von Cape Canaveral (Florida) aus angetreten.

Monaco trauert um Prinzessin Antoinette



Das Fürstentum von Monaco hat am Freitag um Prinzessin Antoinette getrauert. Die Schwester des verstorbenen Fürsten Rainier III. sei in der Nacht nach langer Krankheit im Alter von 90 Jahren im Krankenhaus gestorben, teilte der Fürstenpalast mit.