Sie wurden von der aggressiven Abwehr zu vielen Fehlern gezwungen. Die Kurstädter waren hoch motiviert und führten schnell mit 5:1. Steve Gorzalka erzielte gleich drei Tore. Auch in der Folge dominierte Bad Liebenwerda. Th. Große parierte mehrfach glänzend. Während der SV weiter schwer ins Spiel kam, waren die Gäste hellwach, standen gut in der Deckung und nutzten die Fehler des Gegners eiskalt aus. Nach 19 Minuten führte der HC mit 11:6. In die Pause ging es mit 15:11. In Hälfte zwei folgten 15 erstaunliche Minuten. Der HC war zur Umstellung gezwungen, denn mit Steve Gorzalka fehlte verletzungsbedingt der Mann für die einfachen Tore. Innerhalb dieser Viertelstunde zogen die Gastgeber auf 25:20 davon. Vom Selbstvertrauen der ersten 30 Minuten war beim HC nichts mehr zu sehen. Mit jedem Fehlwurf wuchs die Verunsicherung. Das Team kämpfte sich noch mal heran. Auch weil es das Tempo forcierte, Große klare Chancen vereitelte und Gorzalka wieder einsatzfähig war. Beim Stand von 26:26 fünf Minuten vor dem Ende war alles wieder offen. Beim 27:27 wurde Spielmacher M. Dielefeld grob gefoult. Zur Verwunderung aller gab es nur einen Freiwurf, der nichts einbrachte. Auf der anderen Seite wurden zwei Strafwürfe gegen den HC gegeben, womit das Spiel am Ende mit 28:30 verloren ging. red/Schindler