Achenbach habe vor allem das Vertrauen des 2012 gestorbenen Milliardärs und Aldi-Erben Berthold Albrecht ausgenutzt, sagte der Vorsitzende Richter Johannes Hidding.

Der Haftbefehl gegen den seit Juni 2014 in Untersuchungshaft sitzenden Achenbach bleibt wegen Fluchtgefahr bestehen. Achenbachs Verteidiger sagten, dass sie eine Revision des Urteils prüfen werden.

Allein den schwer kranken Albrecht, den Achenbach als "Freund" bezeichnete, habe der Berater in 18 Fällen bei Kunst- und Oldtimerverkäufen betrogen, sagte Hidding. Dadurch sei ein Gesamtschaden von 19,7 Millionen Euro entstanden.