Dass die Kunst und die Fassadenfarben so harmonieren, überrascht sogar die Planer Peter Zech und Hans-Friedrich Koglin. Der aus Griechenland stammende Wlachopulos, der seit 1963 im Elsterwerdaer Stadtteil Kotschka lebte und jetzt an der Nordsee wohnt, hatte sich im Vorjahr sehr über den Erhalt seines Kunstwerkes aus dem Jahr 1975 gefreut und den neuen Standort sogar als besser empfunden. Er selbst konnte am Dienstag nicht nach Spremberg kommen. "Er ist zurzeit in Griechenland", sagte Andreas Pöschl, der Kulturamtsleiter im Elbe-Elster-Landkreis. Pöschl vertrat den Maler und wollte miterleben, wie in Spremberg Kunst am Bau aus DDR-Zeiten gerettet wird. "Was die Spremberger geschafft haben, ist wirklich beispielhaft. Ich wäre froh, wenn auch wir in Elbe-Elster Wlachopulos' Kunst am Bau so erhalten könnten", sagt Pöschl. Aktuell sorgt sich der Maler um sein Wandrelief in der Schwimmhalle in Bad Liebenwerda und um ein Wandbild, das mit der energetischen Sanierung der Finsterwalder Sporthalle in der Tuchmacherstraße abgenommen und zwischengelagert wurde. ani/fh