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Kulturamtsleiter: "Erster Versuch ist wunderbar gelungen"

In der wandelnden Puppenbühne - Puppenspieler Horst Günther vom Märchenteppich Halle. Foto: Veit Rösler/vrs1
In der wandelnden Puppenbühne - Puppenspieler Horst Günther vom Märchenteppich Halle. Foto: Veit Rösler/vrs1 FOTO: Veit Rösler/vrs1
Bad Liebenwerda. . Eine Veranstaltung in einer kulturellen Mischung für Kinder und Erwachsene, das hat es so beim internationalen Puppenspielfestival noch nicht gegeben. Veit Rösler/vrs1

Am Wochenende konnten die Eltern im Kasper-Café bei Kaffee und Kuchen ihren Kindern über die Schulter schauen und dabei auch noch das Puppenspiel genießen. Sowohl Puppentheater, Flohzirkus, mittelalterliche Musik als auch die Bastelstraße stießen dabei auf breites, generationsübergreifendes Interesse.

Puppenspieler Horst Günther vom Märchenteppich Halle schaffte dabei sogar den Spagat, aus dem Stegreif ein Stück für Erwachsene in eines für Kinder umzufunktionieren und dann auch noch von beiden Generationen stürmischen Applaus zu ernten. "Für die Kleinen spiele ich eben langsamer und sanfter und für die Großen noch weitaus deftiger", beschrieb er sein Stück, in dem Personen schon mal von einem Krokodil gefressen und auch anschaulich verdaut werden konnten.

"Es war ein erster Versuch und er ist wunderbar gelungen", sagt Kulturamtsleiter Andreas Pöschl. "Die Kombination aus Malerei, Musik und Puppenspiel werden wir in den nächsten Jahren ausbauen. Wie bei allen Bausteinen des Internationalen Puppenspielfestivals brauchen wir auch hier zwei, drei Jahre Anlauf. So werden wir die Veranstaltung in den nächsten Jahren zum Beispiel auf einen Sonntag legen, um noch mehr der Kombination aus Eltern und Kindern einen zeitlichen Zugriff zu ermöglichen. Ich denke das Konzept wird sich bewähren und zukünftig zu einem Renner werden", so Pöschl.