Dabei gilt auch eine gescannte und im Computer hinterlegte Unterschrift als gestempelt, wie aus einem Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts hervorgeht (Az.: 10 Sa 961/06).
Im entschiedenen Fall klagte ein Arbeitnehmer gegen seine Kündigung. Tatsächlich kam ein vom Landesarbeitsgericht in Auftrag gegebenes Sachverständigengutachten zu dem Schluss, dass die Unterschrift "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" mit einem Unterschriftenstempel erzeugt worden sei. Da der Geschäftsführer nicht genau angeben konnte, wann er die Kündigung unterzeichnet hatte, reichte den Richtern die Einschätzung des Sachverständigen zur Aufhebung der Kündigung aus.
(ddp.djn/sha)