Der CDU-Stadtverband Spremberg gratuliert herzlich und sichert jegliche Unterstützung zu." Es sei gut, dass "die miserable Art der Kreis-SPD nicht belohnt wurde". Man könne zum ehemaligen Landrat Dieter Friese unterschiedlicher Meinung sein. "Aber wie die SPD mit dem eigenen Mann, der 16 Jahre im Amt gewesen ist, umging, ist unerträglich. Wer sich so benimmt, hat jeglichen Führungsanspruch verwirkt. Gut, dass die Mehrheit im Kreistag Besonnenheit gezeigt hat."Matthias Fobo (Bündnis 90/Grüne) aus Felixsee erklärt: "Ich gratuliere Herrn Altekrüger zu seiner Wahl und verbinde damit die Hoffnung auf einen Wechsel hin zu einer vorwärtsgewandten und nachhaltigen Politik." Er sehe jetzt die Chance für einen echten Neubeginn im eigenen Verständnis der Energieregion, die bisher einseitig als Braunkohleregion verwaltet worden sei. Gleichzeitig sieht Fobo im Wahlergebnis "eine Quittung für das aus demokratischer Sicht fragwürdige Verhalten der SPD bei ihrer Kandidatenfindung".Michael Schierack (CDU/MdL) aus Cottbus: "Ich bin froh darüber, dass der Spree-Neiße-Kreis jetzt einen CDU-Landrat hat." Zudem sei es für ihn eine Genugtuung, dass die SPD-Strategen des Unterbezirks für ihr "skandalöses Verhalten" gegenüber ihrem eigenen Direktwahl-Kandidaten Dieter Friese abgestraft worden sind. Die Meinung des Ex-Landrates, dass ein Stasi-Informant nicht an die Spitze eines Landkreises gehöre, teile er uneingeschränkt, so Schierack.Klaus-Dieter Stenzel (SPD) aus Forst sagt: "Man lässt sich nicht von anderen das eigene Personal vorschreiben." Dies habe er nach der einsamen Entscheidung von SPD-Unterbezirksvorstand und Kreistagsfraktion gegen Dieter Friese und für den neuen Kandidaten Andreas Petzold dem Forster Ortsvereinsvorsitzenden Helmut Ließ auch mitgeteilt. "Ich bin entäuscht von meiner Parteiführung", sagt Stenzel. "Woidke & Co handelten nicht im Interesse der SPD-Basis, sondern als bequeme Ja-Sager." Kritische Stimmen und Querdenker seien in der SPD nicht erwünscht. "Darüber wird noch zu reden sein. Wir hätten anders für einen Landrat Friese kämpfen müssen. Mich hat entsetzt, dass der Unterbezirksvorstand beim ersten Gegenwind kapituliert und auch noch die Mitglieder übergangen hat", so Stenzel. KaWe