Trotzdem nehmen Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski und Polizeihauptmeister Horst Krause die Ermittlungen auf. Es gilt, einen Mord zu verhindern.

Im neuen "Polizeiruf" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) dreht sich alles um die Rückkehr der Raubtiere in die Lausitz, wo dieses Thema bekanntermaßen für Diskussionen und Konflikte sorgt. In der Realität und jetzt auch im Fernsehkrimi "Wolfsland", der am Sonntag, 15. Dezember, um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.

Im Cottbuser Weltspiegel-Kino ist der "Polizeiruf" aber bereits eine gute Woche vor der Bildschirmpremiere zu sehen. Produzent Mario Krebs, die Schauspieler Maria Simon (Olga Lenski) und Horst Krause (Horst Krause) sowie weitere Mitglieder des Filmteams kommen am Samstag, 7. Dezember, nach Cottbus.

Im Anschluss an die Filmvorführung, die um 19 Uhr beginnt, wird RBB-Filmexperte Knut Elstermann ein Filmgespräch moderieren. Mit dabei wird auch der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner sein. Seit 2003 filmt Koer ner die Wölfe in der Lausitz. Für den "Polizeiruf" hat er die Original-Tieraufnahmen wild lebender Wölfe für den "Polizeiruf" gedreht. Die dafür notwendigen Informationen hat sich das Filmteam vor den Dreharbeiten vom Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz besorgt. Koerner findet gut, dass der Krimi das Wolfsthema aufgreift: "So erreicht das einen breiteren Zuschauerkreis. Nicht nur die, die Tierdokus schauen."

Die Kulisse für den Fernsehkrimi "Wolfsland" lieferte unter anderem der Tagebau Nochten bei Weißwasser. Dort fiel im September die letzte Klappe für diese "Polizeiruf"-Folge. Der kleine Ort Klandorf in der Gemeinde Schorfheide verwandelt sich in der Fernsehproduktion in das fiktive Dorf Kaskow. Dort spielt sich die Handlung um den erbittert ausgetragenen Konflikt zwischen Wolfsschützern und Wolfsgegnern ab.

Der Vorverkauf für die Vorabpremiere des Polizeirufs hat begonnen. Kartenreservierungen unter Telefon 0355 4949497.