In der sächsischen Landeshauptstadt sind also die Lebensversicherer in Lebensgefahr. Die „Partner für Ihre Sicherheit“ sind eigentlich die „Partner für Ihr Verderben“. Ermittelt wird im Dreiergespann. Kommissariatschef Schnabel und seine beiden „Mädels“ machen das ganz passabel. Und den Ingo dürfen wir nicht vergessen. Sind er und Schnabel doch die Witz-Lieferanten, trottelig und fortschrittsfeindlich, inmitten dröger Szenen (Lasst doch mal diese Beziehungsduseleien weg!). Und die Flüchtlingsthematik musste selbstverständlich auch mit ins Drehbuch gepresst werden.

Oh, verbabbelt. Zurück zum Fall. Die Erfolgsquoten beim Täterraten dürften für den gewieften Tatort-Gucker recht hoch gewesen sein. Keine großen Überraschungen. Obwohl am Ende doch noch mal richtig scharf geschossen wurde. Nicht nur ins Been. Vor allem gegen die reichen Schweine, die in den Konzernen hocken, die Existenzen zerstören und Hühnchendöner mit Kräutersoße „liken“.

Solide Sache, liebe Dresdener. Aber mit Luft nach oben. Kann ich euch versichern.