"Nach einem langen Zeitraum der Vorbereitung haben wir damit wichtige Beschlüsse gefasst, die Cottbus und den Landkreis näher zusammenbringen werden", so der Kreistagsvorsitzende Michael Haidan (CDU).

Dass der Kreistag noch einmal über die Verträge abstimmen musste, lag an zahlreichen Hinweisen, die vom Innenministerium gekommen waren. Einer Genehmigung sollte nun nach den entsprechenden Änderungen nichts mehr im Weg stehen.

Geplant ist, dass ab 1. April die Aufgaben der Ausländerbehörde komplett von der Stadt Cottbus wahrgenommen werden. In Forst bleibt eine Außenstelle. Das Landwirtschaftsamt wird im Gegenzug von Cottbus an den Landkreis delegiert, inklusive der Mitarbeiter, die zu Angestellten des Landkreises werden.

Beim Kataster- und Vermessungsamt wollen Cottbus und Spree-Neiße gemeinsam mit dem Landkreis OSL eine Behörde unter der Führung von Spree-Neiße bilden. Auch Cottbus hat die dafür nötigen Beschlüsse mittlerweile auf den Weg gebracht. Die Stadtverordneten sollen in ihrer nächsten Sitzung darüber abstimmen.