Die Kriminellen hätten Tausende Identitäten erfunden und mit gefälschten Papieren rund 25 000 Kreditkartenkonten eröffnet. Mit einem Geflecht aus mehr als 1800 Scheinadressen, Bankkonten in aller Welt, Briefkastenfirmen und Komplizen in mittelständischen Geschäften hätten sie über Jahre immense Schulden bei den Banken aufgebaut - natürlich ohne die Absicht, sie jemals zurückzuzahlen.

Mit dem Geld hätten sich die Verdächtigen Autos, teure Kleidung und Unterhaltungselektronik gekauft. Zudem legten sie das Geld in Gold an und verschoben es ins Ausland. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem "extravaganten Lebensstil".