Dies ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK). Dadurch sind die Kinder später krankheitsanfälliger. Experten empfehlen, Kinder mindestens vier bis sechs Monate zu stillen. "Das Stillen beugt Allergien wie Heuschnupfen, Asthma oder der Hautkrankheit Neurodermitis vor. Ausreichend lange gestillte Babys erkranken zudem später seltener an Mittelohrentzündungen und Infektionen des Magen-Darm-Traktes oder der Luftwege", sagt Dr. Gabriele Oberdoerster, Ärztin bei der TK in Brandenburg. Vier von zehn stillenden Müttern in der Mark gaben an, dass sie die Stillzeit früher beenden oder eher zufüttern mussten, als sie sich vorgenommen hatten. Fast 80 Prozent führten als Grund an, zu wenig Milch gehabt zu haben. "Beim Stillen benötigen Mütter eine entspannte Atmosphäre. Um ohne Probleme Muttermilch füttern zu können, sollten Frauen vor allem Stress vermeiden. pm/han