Allerdings gilt dies erstmals auch, wenn der Nachwuchs auf eine Schule im europäischen Ausland geht, teilt die Steuerberaterkammer Hessen in Frankfurt/Main mit. Dies gehe aus dem Entwurf für das Jahressteuergesetz 2009 hervor.
Bislang konnten Eltern in der Steuererklärung nur für deutsche Schulen 30 Prozent des Schulgeldes geltend machen, jedoch gab es bisher kein Limit. Hintergrund der Neuregelung ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, in dem eine Gleichstellung der steuerlichen Absetzbarkeit von Schulgeldern in Europa gefordert wurde.
Voraussetzung für eine steuerliche Berücksichtigung ist, dass es sich um eine staatlich genehmigte oder nach Landesrecht erlaubte Ersatzschule beziehungsweise eine nach Landesrecht anerkannte allgemeinbildende Ergänzungsschule handelt. (dpa/sha)