Das bestätigte das Finanzgericht Sachsen (Az.: 8 K 41/10).

Ein Enkel hatte die Beerdigungskosten getragen und wollte die 2600 Euro steuerlich absetzen. Das Finanzamt spielte aber nicht mit. Die Leipziger Richter stellten sich jedoch auf die Seite des Steuerzahlers: Sie urteilten, dass die Kosten als außergewöhnliche Belastungen gelten, wenn der Enkel sich der Kostenübernahme aus sittlichen Gründen nicht entziehen konnte und die Aufwendungen notwendig und angemessen waren. Dazu darf es keine Möglichkeit geben, die Kosten vom Erben ersetzt zu bekommen. Trifft all dies zu, muss das Finanzamt die Ausgaben anerkennen.