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Kopflos durch den Spreewald und viele Hobbykünstler

Kopflos im Spreewald – die Aufnahme der Web-Cam, bei der das Kopftuch der Frau mit dem Weg "verschmilzt". Foto: Kahnfährgenossenschaft
Kopflos im Spreewald – die Aufnahme der Web-Cam, bei der das Kopftuch der Frau mit dem Weg "verschmilzt". Foto: Kahnfährgenossenschaft FOTO: Kahnfährgenossenschaft
Altenheim, Kinderhort und Fachärzte unter einem Dach: Thomas de Vachroi, Leiter des Procurand-Gesundheits- und Pflegezentrums in Dahme, sieht seine Einrichtung auf gutem Wege hin zu einem Mehrgenerationenhaus, das seinem Namen alle Ehre macht: mit Dienstleistungen von der Wiege bis zur Bahre. Vielleicht insgeheim auch darüber hinaus? Die kleine Übersetzungspanne beim Besuch einer niederländischen Reisegruppe ließ aufhorchen. nm is is jg red/bt sh

"Vielen Dank für die Empfängnis", sprach der gut aufgelegte Gast und verschwand anschließend im Bus.

Das Lübbener Reha-Zentrum ist eines von Deutschlands familienfreundlichsten Unternehmen. Innerhalb des Bundeswettbewerbs "Erfolgsfaktor Familie" schaffte es die Einrichtung in diesem Jahr unter die 42 Nominierten der Endrunde von mehr als 530 Bewerbungen - ging bei der Preisverleihung allerdings leer aus.

Das Reha-Zentrum Lübben war in zwei Kategorien nominiert: im Gesamtwettbewerb (Mittlere Unternehmen) und beim Sonderpreis "Beruf und Pflege". "Obwohl wir anderen Unternehmen bei der Preisverleihung den Vortritt lassen mussten, sind wir doch Stolz darauf, im Gesamtwettbewerb unter die besten elf deutschlandweit gekommen zu sein", freut sich Anja Janitz, Assistentin der Geschäftsführung, über den Erfolg. "Durch eine familienbewusste und gesundheitsfördernde Arbeitskultur können sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte profitieren. Um allen Mitarbeitern gerecht zu werden, setzen wir deshalb seit Klinikeröffnung auf eine lebensphasenorientierte Personalpolitik", schätzt Verwaltungsleiterin Jutta Köhler ein.

Erst wollte sie nicht, dann rang sie sich doch durch: Malgorzata Miethner hat ihre erste Ausstellung eröffnet. In den Räumen der Lübbener Spreewaldbank sind ihre Werke zu sehen. Erst kürzlich hatte sie in der Lübbener RUNDSCHAU darauf aufmerksam gemacht, wie schön es ist, gemeinsam künstlerisch tätig zu sein und nach Gleichgesinnten gesucht. Der Aufruf war erfolgreich: Eine ganze Reihe von Hobbykünstlern hat sich bei ihr gemeldet und bekundete Interesse an regelmäßigen Treffen und gegenseitigem Austausch.

Wer weiß - vielleicht werden einige von ihnen auch eher als gedacht ihre ersten eigenen Ausstellungen im Spreewald eröffnen.

Wer bei einem Forum auf dem Podium oder im Präsidium sitzt, der bekommt meist nach getaner Arbeit kleine Geschenke. Die CDU-Landtagsabgeordnete Roswitha Schier aus Lübbenau hat am vergangenen Montag eine passende Entscheidung getroffen. Als Gastgeberin des Lübbenauer Wasser-Forums habe sie zunächst überlegt, den anwesenden Männern "ein Püllchen" zu schenken, schließlich stand da ja der Herrentag zu diesem Zeitpunkt noch bevor. Doch dann, so erzählte Roswitha Schier, habe sie sich doch den eher praktischen Pflanzen zugewandt,, passend zum Thema: "Denn die brauchen ja Wasser."

Eine kopflose Spreewälderin wurde kürzlich gesichtet. Sie lief durch das Freilandmuseum Lehde und schien sich trotz des fehlenden Hauptes wunderbar orientieren zu können. Aber warum fehlte der Kopf? Hat sie diesen der Spreewälderin auf dem Kreisverkehr in der Neustadt geliehen?

Man weiß es nicht. Möglich wäre, dass sie dem neuen schönen Wahrzeichen Lübbenaus auf dem Kreisel Pate stand. Ist doch deren Gesicht beweglich und haucht dem Kunstwerk damit ein gehöriges Stück Leben ein. Hat die Spreewälderin ihren Kopf danach nicht zurück erhalten? "Hat sie", ist sich Steffen Franke vom Großen Spreewaldhafen Lübbenau sicher. "den Schnappschuss hat eine unserer sechs Web-Cams von www.spreewaldwetter.de gemacht.

Aufgrund der Wahrung von Persönlichkeitsrechten werden die Bilder verpixelt, also unschärfer wiedergegeben, als dies die Kameras könnten. Und da die Farben dann verschwimmen und Konturen verschwinden lassen, ist dieses seltene Bild entstanden", erklärte Steffen Franke und löste damit alles auf. Eine vierstellige Summe ist auch beim jüngsten Benefiz-Spielgolfturnier für das Ronald McDonald Haus in Cottbus zusammengekommen, informiert Elke Hähle vom Sportpark in Gallinchen. Zum zweiten Mal hatte der Lionsclub zum Wettstreit für einen guten Zweck eingeladen. Der Schirmherr des Elternhauses - Achim Mentzel - schaute mit seiner Frau vorbei. Die Sieger hießen Grit Wünsche, Werner Baer und Luca Manus (Jugend). Grit Wünsche war an diesem Tag mit ihren 41 Schlägen auch insgesamt die mit 41 Schlägen generell die Beste. Bärbel Mund gelang das Kunststück, mit einem Schlag das Loch zu treffen.

Der Präsiden des Lionsclubs des nächsten Jahres - Michael von Bronk - kündigte bereits das nächste und damit das dritte Benefizturnier an.

Malgorzata Miethner (Mitte) mit zwei Mitarbeiterinnen der Spreewaldbank. Foto: Miethner
Malgorzata Miethner (Mitte) mit zwei Mitarbeiterinnen der Spreewaldbank. Foto: Miethner FOTO: Miethner