Sechs befristete Stellen sollen aus dem zur Verfügung stehenden Geld geschaffen werden: vier an jeweils einer Grundschule in den vier Sozialräumen des Landkreises, eine an einer Oberschule und eine am Oberstufenzentrum.

Die Anträge der Kommunen addieren sich bisher auf insgesamt 9,75 Stellen. Die Verwaltung wird also auswählen müssen – zumal einige Anträge nicht dem geforderten Profil entsprechen. „Ein Abholdienst vom Schulbus oder Ersatz für ausgefallene Lehrerstunden sollen die Sozialarbeiter nicht sein“, erklärt Fachbereichsleiterin Kerstin Schulz. Geplant sind vielmehr zusätzliche Angebote um benachteiligte Kinder aus Hartz-IV-Familien Hilfen zu geben. Um so erstaunter reagierten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, dass kein Antrag aus Welzow eingegangen ist. Obwohl dort die Quote der betroffenen Kinder relativ hoch ist. Die Verwaltung soll hier noch einmal das Gespräch mit Stadt und Schule suchen. Andere Städte wie Spremberg verzichteten freiwillig, weil es dort bereits ein gutes Netz von Schulsozialarbeitern gibt.

Eine Entscheidung, wo die Stellen geschaffen werden, soll im Dezember fallen.