Einer derjenigen, bei denen die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, ist Bernd Noack aus Kausche – erfolgreicher Züchter von Hühnern und Tauben.

„In unserem Vereinsheim in der Hauptstraße wird es am Sonnabend und Sonntag jeweils ab 9 Uhr rund 200 Rassetiere, Geflügel und Kaninchen, zu sehen geben. Die Feldküche von unserem Vorsitzenden Ralf Kaiser ist auch wieder da“, verrät Joachim Grafe, der Ausstellungsleiter vom Drebkauer Kleintierzuchtverein.

Bei den Vorbereitungen und bei der Durchführung ist Bernd Noack aus Kausche eine wichtige Hilfe. Der 69-Jährige wird mit seinen Deutschen Zwerg-Reichshühnern schwarz auf der Ausstellung vertreten sein.

Seit 35 Jahren ist er Züchter. „Ich bin in Klein Oßnig groß geworden. Bei uns auf dem Hof gab es immer Hühner, Kaninchen und Tauben. Aber erst als ich zu meiner Frau nach Drebkau gezogen bin, hat das mit dem Züchten angefangen. Dieter Kaiser, der damalige Vorsitzende, hat mich angesprochen“, erinnert sich der mittlerweile erfahrene Züchter.

Weil es damals darauf ankam, möglichst viele verschiedene Rassen im Verein vertreten zu haben, wurde Bernd Noack auf Deutsche Reichshühner gebracht. „Da gab es zu DDR-Zeiten nur wenig Züchter“, erzählt er. Bei dieser Rasse in der Farbe weiß ist er geblieben, ist auch Mitglied im Sonderverein Reichshühner. Im Jahr 2009 gelang ihm der große „Züchterwurf“: Bernd Noack hatte den besten Hahn seiner Rasse in ganz Deutschland. Der Pokal dafür steht genauso in seiner Laube in Drebkau, wo auch alle Tiere sind, wie viele Ehrenschleifen dort hängen. Auch in diesem Jahr hat er wieder einen Hahn, mit dem er auf große Lorbeeren bei der Hauptsonderschau Reichshühner Ende Oktober in Osnabrück hofft.

Neben Hühnern züchtet der Drebkauer auch noch Montaubantauben, die ebenfalls schneeweiß sind.