Diese Tipps zu beherzigen, kann sich lohnen - denn laut dem Eigentümerverband Haus & Grund Hessen gehen rund 70 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie zum Heizen drauf.

Hier einige Tipps:

Einstellen: Die richtige Raumtemperatur gibt es nicht - sie ist etwas ganz Individuelles. Grundsätzlich reichen aber 20 Grad, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Rund sechs Prozent seiner Heizkosten kann ein Haushalt einsparen, wenn die Raumtemperatur um ein Grad gesenkt wird. Allerdings sollte es nicht dauerhaft kälter als 15 Grad sein, rät der Verband. Sonst kühlen die Wände aus, und das kostet wieder mehr Heizenergie zum Aufwärmen.

Lüften: Statt die Fenster in Kippstellung zu halten, sollten Bewohner mehrmals am Tag stoßlüften. Gegenüberliegende Fenster werden für circa zehn Minuten ganz aufgerissen - so entsteht ein Sog, der schnell die verbrauchte Luft austauscht. Dabei wird natürlich die Heizung gedrosselt, so die Experten.

Herunterdrehen: Nachts oder wenn man länger aus dem Haus geht, kann die Heizung heruntergestellt werden. Allerdings sollte man auch hier darauf achten, dass die Raumtemperatur nicht zu stark sinkt.

Möbel rücken: Die Heizkörper dürfen nicht zugestellt sein. Möbel, aber auch Vorhänge sollten auf Abstand gehalten werden, erläutert der Bauherren-Schutzbund.

Günstigen Versorger suchen: Wer mit Gas oder Öl heizt, sollte sich regelmäßig über die aktuellen Preisentwicklungen informieren - und gegebenenfalls den Anbieter wechseln, rät der Verband Privater Bauherren. Dabei helfen etwa Vergleichsportale im Internet.

Entlüften: Die Heizung sollte zum Beginn der Heizperiode entlüftet werden. Denn ist Luft im Heizkörper, wird das Wasser nicht richtig durchgepumpt und die Radiatoren werden nicht so warm wie erwartet. Das erläutert Andreas Bäcker von der Innung Sanitär Heizung Klima in Köln. Zum Entlüften wird einfach das Ventil an dem noch ausgeschalteten Heizkörper aufgedreht.