Beim Hinspiel in Berlin verbuchte der HC Spreewald mit einer keineswegs überzeugenden Leistung einen 36:31-Erfolg. Dabei mühten sich die Spreewälder 50 Minuten lang ab und bekamen die flinken und wendigen Narva-Angreifer nicht in den Griff. Erst zwei Rote Karten gegen die Berliner und die daraus resultierende Überzahl in der Schlussphase nutzten die Spreewälder, um aus dem Ein-Tore-Vorsprung eine Fünf-Tore-Führung zu machen. Für die Berliner ist der Abstieg in die Verbandsliga lange besiegelt - um so unbeschwerter können die Gäste aufspielen und dem Favoriten das Siegen schwer machen. Eine konzentrierte Leistung der Spreewälder sollte deshalb der Grundstein für einen Heimsieg sein.Die TSG Lübbenau 63 ist am Samstag bei Lok Rangsdorf zu Gast. Beide Mannschaften haben den Einzug in die neue Ostsee-Spree-Liga verpasst. Die Spreewälder liegen derzeit auf dem 13. Tabellenplatz und haben das Hinspiel mit 33:30 für sich entschieden. Mit einem Sieg können sie den Gastgebern den elften Tabellenplatz streitig machen. TSG-Trainer Sylvio Schelletter muss auf seine Leistungsträger Torwart Tony Mudrick, Maik Raschke und Stefan Richter verzichten. Auch der Einsatz von André Krüger, der sich im letzten Spiel eine Knieverletzung zuzog, ist noch nicht gesichert. bdg/esr