Hillmersdorfer Wunsch. Die Hillmersdorfer wollen sich einen Traum erfüllen: Den von einem richtig schönen Gemeindehaus, das zum Treffpunkt der Generationen wird. Nur eins steht ihm im Weg. Es fehlt am Geld. Es sind 17 000 Euro Gesamtkosten veranschlagt. Die sollen helfen, im Gemeindehaus die Sanitäreinrichtungen zu erneuern, einen Abstellplatz für Kommunaltechnik zu schaffen und die angrenzende Scheune auszubauen. Weil dafür (momentan) keine Fördermittel zu haben sind, kann das Projekt nicht angefangen werden und bleibt auch im nächsten Jahr Wunsch Nummer eins der Hillmersdorfer.

Schönewalder Premiere. Carola Wils und Herbert Stein kramen in alten Filmkisten und bereiten eine Premiere vor. Das Schönewalder Heimatmuseum wird sowohl am 13. als auch am 20. Februar zum Kinosaal, in dem alte selbst gedrehte Filme aus zurückliegenden Jahren gezeigt werden. Die Resonanz auf diese Einladung ist groß.

Mauerreste freigelegt. Am Falkenberger Bahnhof sind bei den Bauarbeiten am Vorplatz Mauerreste des alten Bahnhofsgebäudes gefunden worden, das in den letzten Kriegstagen während der Bombenangriffe dem Erdboden gleichgemacht wurde. Ziel der Falkenberger ist es, diese Zeugnisse irgendwie zu erhalten.

Feuerwehr braucht mehr Geld. Marco Hollmig, Stadtbrandmeister in Uebigau-Wahrenbrück, wendet sich mit einem eindringlichen Appell an die Abgeordneten und sagt klipp und klar, dass die Feuerwehr in Zukunft mehr Geld brauchen wird. Die bisher jährlich veranschlagten 100 000 Euro für laufende Kosten und 25 000 Euro für Investitionen reichen aus seiner Sicht auf Dauer nicht mehr aus, um den Fahrzeugpark, die Ausrüstung und die Gerätehäuser ausreichend zu erneuern.

Dauerthema Straßenbau. Die Straßensanierung in Arnsnesta, von der immerhin schon seit 1998 gesprochen wird, lässt weiter auf sich warten. Die Einwohner müssen erfahren, dass noch nicht einmal die Planungen abgeschlossen sind. Die Regenentwässerung und die Straßenbäume bereiten den Planern Sorgen. Gegen Ende des Jahres heißt es dann: Auch 2012 wird noch nicht gebaut, es sei denn, eine andere, zuvor geplante Maßnahme fällt ins Wasser und Arnsnesta kann „einspringen“.

Denkarbeit für den Körbaer Teich. Die Machbarkeitsstudie, in der aufgezeigt wird, welche Maßnahmen möglich sind, um den Wasserstand am Körbaer Teich zu regulieren, liegt vor. Sie ist die Basis für weitere, konkrete Planungen und die Beantragung von Fördermitteln.

Rathaus wird saniert. Kisten packen heißt es für die Mitarbeiter der Uebigau-Wahrenbrücker Stadtverwaltung, die im Uebigauer Rathaus arbeiten. Sie ziehen vorübergehend in die ehemalige Oberschule, weil das Rathaus saniert werden soll. Doch zuvor gibt es erst einmal umfangreiche Voruntersuchungen, wie es um die Bausubstanz bestellt ist. Die ziehen sich hin. Aus dem Einzug Ende des Jahres wird nichts. Im Gegenteil, da beginnen erst einmal die Umbauarbeiten.

Herzberger entscheiden sich. Mit dem Bebauungsplan für das Areal an der Leipziger Straße / Ecke Grochwitzer Straße legen sich die Herzberger fest: Sie wollen dort keinen weiteren Supermarkt.

Sichtschutz gefordert. Weil die geplante Hähnchenmastanlage in Osteroda mit hohen Abluftschächten ausgestattet werden soll, fordert die Stadt Herzberg in einer Stellungnahme zum Vorhaben 100 große Bäume als Sichtschutz.

Schönewalde will investieren. 264 000 Euro sollen 2011 in der Stadt investiert werden, unter anderem in den Kindertagesstätten, an der Paltrockwindmühle, beim Wegebau und für neue Kommunaltechnik. Das ist erklärter Wille der Abgeordneten. Schwarz auf weiß sehen sie diese Vorhaben erst sehr viel später. Der Haushaltsplanentwurf lässt auf sich warten und wird von der Kämmerin erst im Oktober vorgelegt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Vorhaben aber fast alle schon realisiert.