: 2 BvR 1008/11) eingelegt, weil die Pauschale seit 2001 nicht erhöht worden ist, die Kosten für die Autonutzung jedoch erheblich gestiegen sind. Mindestens 35 Cent sollten pro Kilometer statt der bisherigen 30 Cent anerkannt werden, um die tatsächlichen Kosten abzubilden. Bisher konnte der Mann sich in den Verfahren vor dem Finanzgericht und dem Bundesgerichtshof nicht durchsetzen. Denn, so argumentierten beide Gerichte, der Steuerzahler könne ja die tatsächlichen Kosten geltend machen und ist nicht auf die Pauschale angewiesen. Steuerzahler können sich jetzt auf das anstehende Verfahren berufen und ihre Steuererklärung bis dahin ruhen lassen.

Waschmittelpreise schäumen über

Mehrere Waschmittelhersteller haben in den vergangenen Monaten nach einer Analyse der Hamburger Verbraucherzentrale verdeckt und nahezu zeitgleich ihre Preise erhöht. Bei 18 von 24 untersuchten Waschmitteln sei die Füllmenge von 45 auf 40 Waschladungen reduziert worden; das entspreche einer Preiserhöhung von 12,5 Prozent, teilt die Verbraucherzentrale mit. Die Produkte stammten von vier verschiedenen Herstellern. Die Hamburger Verbraucherschützer hegen den Verdacht einer illegalen Absprache und haben deshalb das Bundeskartellamt unterrichtet. Zu den Marken mit geringerer Füllmenge gehörten Persil, Spee, Ariel, Meister Proper, Dash, dalli oder Sunil.

Steuerberater brauchen eine Pflichtpolice

Die ausländischen Steuerberatungsgesellschaften, die deutsche Mandanten steuerlich beraten, müssen genauso wie inländische Berater eine Berufshaftpflichtversicherung haben. Sie sichert die Kunden im Schadensfall ab. Darauf macht die Zeitschrift Finanztest in ihrer Novemberausgabe aufmerksam und verweist auf eine entsprechende Entscheidung des Bundesfinanzhofes (Az.: II R 6/10).