Haben sich Kinder mit dem Virus angesteckt, beginnen sie schneller zu atmen, zu keuchen, und die Nasenflügel blähen sich auf. In diesem Fall sollten Eltern sofort einen Kinderarzt kontaktieren, empfiehlt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Hinter den Beschwerden kann im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung stecken.

Um die Kleinen vor diesen Erregern zu schützen, sollten sie so wenig Kontakt wie möglich mit erkälteten Personen haben. Bevor jemand das Baby auf den Arm nimmt, sollte er sich die Hände waschen. RS-Viren verbreiten sich durch Tröpfcheninfektion. Sie überleben 20 Minuten auf den Händen und sogar bis zu mehreren Stunden auf Kunststoffoberflächen.