Nach der jüngeren Rechtsprechung des BGH sind Mietklauseln unwirksam, die die Mieter in festen zeitlichen Abständen zur Renovierung verpflichten. Eine solche Klausel, die keine Rücksicht auf die tatsächliche Abnutzung nehme, benachteilige einseitig die Vermieter. Als Folge müssen die Mieter gar nicht mehr für die Schönheitsreparaturen aufkommen.Im konkreten Fall enthielt der Mietvertrag einer Frau aus dem Raum Karlsruhe eine solche Klausel. Weil der Vermieter die Renovierungen nun selbst bezahlen musste, verlangte er einen Aufschlag auf die Miete von monatlich 70 Euro. Zu Unrecht, befand der BGH. AFP/sha