Siegmar Wukasch, René Wukasch und Denny Wukasch kämpfen dort um möglichst viele Hölzer. Und das mit Erfolg - stand das Grün-Gelb-Team doch in der aktuellen Saison schon mal an der Tabellenspitze. Derzeit befinden sich die "Buckschen" im soliden Mittelfeld. "Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten", gibt Siegmar Wukasch die Marschrichtung vor.

Mit 64 Jahren ist er der älteste der Wukasch-Kegler. Der erfahrene "Fuchs" hatte bereits im Jahr 1975 mit diesem Sport begonnen, damals auf den Bahnen der BSG Motor Hosena. Seit 1986 spielt er für Hohenbocka.

In dieser Saison kämpft Siegmar Wukasch gemeinsam mit seinen Neffen René und Denny Wukasch sowie drei weiteren Buckschen Spielern um Punkte. "Die Gegner haben durchaus Respekt vor dem Wukasch-Trio", sagt Denny Wukasch (33). Schließlich puschen sich die drei Namensvetter gegenseitig nach vorn. "Man kennt uns mittlerweile in ganz Brandenburg", weiß René Wukasch (40), der seine Karriere als Kegelaufsteller begonnen hatte. Derzeit ist er amtierender Kreismeister.

Dass so viele namensgleiche Spieler in einer Mannschaft aktiv sind, sei derzeit brandenburgweit einmalig. Früher, so erinnern sich die Hohenbockaer, habe es beim KSV 68 Lübben ein sechsköpfiges Team gegeben, das bis auf einen Sportler aus der Familie Rechenberger bestand.

Bernd Wukasch, der Bruder von Siegmar, kegelt ebenfalls seit Mitte der 1970er-Jahre. Nach seiner Karriere im Motorrad-Mehrkampf kegelt der heute 60-Jährige in der Hohenbockaer Kreisliga-Mannschaft. Seinen Söhnen René und Denny hatte der Fachmann für die Flutung der Lausitzer Tagebaugruben das Kegel-ABC beigebracht.

Auch Siegmar Wukasch führte Sohn Steffen gemeinsam mit "Onkel Bernd" an diese Sportart heran. Mittlerweile spielt Steffen Wukasch, der als Finanzberater arbeitet, in der Kegel-Landesklasse. Für die Verbandsliga, in der Vater Siegmar für Respekt sorgt, reichte es bislang noch nicht. "Erst wenn Steffen besser ist als ich, räume ich meinen Platz", legt der 64-Jährige die Messlatte hoch.