Beide Teams waren offensiv eingestellt. Nachdem der VfB zwei Chancen vergab, musste Keeper Strack einen Konter parieren. Als sich Valentino rechts durchsetzte, schoss Höhne die Eingabe über den Kasten. In der Folgeminute ließ der TSG-Keeper einen Wolfsteller-Freistoß prallen, Schmidts Nachschuss traf nur den Keeper. Dann ein nächster schneller Konter der Platzherren, den Schmidt zur Ecke lenkte. Die Spreewälder hatten mit ihren langen Schlägen das bessere Mittel parat. In der stärksten Phase der TSG gelang Zelder die Führung, woraufhin Valentino eine Freistoßeingabe von Zottmann zum 1:1 nutzte.Fünf Minuten nach Wiederanpfiff verwandelte Halka einen von Wiedemann verschuldeten Elfer für Lübbenau. Herzberg verstärkte nun die Bemühungen. Wolfstellers Freistöße sorgten für Gefahr, wurden aber von der vielbeinigen Abwehr gestoppt. Als Zottmann nach einer Stunde einen Schritt im Strafraum gefällt wurde, verlegte man den Tatort nach außen. Dann sah Schmidt Rot. Als auch ein Foul an Valentino nur ein Freistoß wurde, begannen die Minuten des Junior. Er netzte zum 2:2 ins Toreck. Dass es dann wieder Elfmeter für die TSG gab, war dem ersten Assistenten zuzuschreiben. Halka verwandelte zum 3:2. Der VfB gab nicht auf. Ein Freistoß von Junior landete wieder im Eck. Bei aller Freude vergaß er, das Trikotausziehen Gelb bringt. Der Schiri sah es nicht, sein wacher Assi aber wohl. Da Junior bereits Gelb hatte, durfte er duschen gehen. red/Stricker