Der ist gebürtiger Cottbuser und findet, dass seine Heimatstadt ein spannender Drehort ist als manche Großstadt. Voss und Bergmann sind Kommilitonen an der Filmakademie Baden-Württemberg. Der eine hat sich für Regie entschieden, der andere kümmert sich um die Produktion. Obwohl der 30-Minüter eine Abschlussarbeit ist, heißt es nicht, dass hier Laien am Werk sind. Der Kurzfilm entsteht in Kooperation mit dem Südwestdeutschen Rundfunk (SWR) und wird auch im Dritten Programm gezeigt.

Bis dahin ist noch ein weiter Weg. Regisseur Voss und Produzent Bergmann sind derzeit auf der Suche nach einem Drehort für ihre Familiengeschichte. "Dafür brauchen wir ein Haus, das sich möglichst wenig in den vergangenen Jahren verändert hat", erzählt Holger Bergmann. Zudem müsse das Wohnzimmer groß genug sein, dass sich dort das Team bewegen kann.

Die Geschichte des Films dreht sich um zwei Brüder und ihren pflegebedürftigen Vater. "Der Vater ist vor 40 Jahren in das Haus gezogen und mit ihm älter geworden", erklärt Holger Bergmann. Das Haus ist damit einer der wichtigsten Nebendarsteller, denn der Großteil der Szenen wird sich dort abspielen.

"Wir würden auch ein leeres Haus nehmen und es uns herrichten", erklärt Bergmann. Die Außenaufnahmen werden voraussichtlich in der Vogelsiedlung stattfinden.

Im November will das Team in Cottbus drehen. Zehn bis zwölf Tage haben sie dafür veranschlagt. Sollten sie ein leeres Haus finden, dann wäre zusätzliche Vorbereitungszeit von etwa zwei Wochen nötig.