Der Verurteilte muss aber vorerst nicht ins Gefängnis: Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt, wenn er seine im März nach der Untersuchungshaft begonnene Drogentherapie die nächsten fünf Monate weitermacht. Christoph und zwei Freunde hatten am 12. September 2009 in München eine Gruppe von Schülern bedroht und Geld verlangt. Er soll der Wortführer gewesen sein und auch zugeschlagen haben. Er war aber nicht dabei, als Brunner am S-Bahnhof Solln zu Tode geprügelt wurde, nachdem er sich schützend vor die Schüler gestellt hatte. Der damals 17-Jährige habe mit dieser "schrecklichen Tat" in Solln nichts zu tun gehabt, betonte Amtsgerichtspräsident Gerhard Zierl. dpa/pb