Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg waren dem Aufruf des Landesjugendrings gefolgt und angereist. Mitglieder von Jugendrotkreuz, Johanniter-Jugend, die Malteser-Jugend und Nachwuchshelfer des Technischen Hilfswerks räumten das Lagergelände auf und beseitigten Wildwuchs. Außerdem näherten sie sich in Workshops der Thematik „Frauen im Konzentrationslager“. Eine Gruppe gestaltete eine Internetseite. Bei einem Zeitzeugengespräch berichtete die Enkeltochter einer ehemaligen Lagerinsassin darüber, wie ihre Großmutter das harte und entbehrungsreiche Leben in dem Lager überstand.

Während eines „Tages der Prominenten“ sprachen die Jugendlichen mit Bundes- und Landespolitikern, Vertretern der Hilfsorganisationen sowie Mitarbeitern der Gedenkstätte. Wie sich die Menschen unter den Lagerbedingungen halfen, diskutierten die Jugendlichen mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau (Die Linke).

Wie sich die Calauer und Mehßower Nachwuchsfeuerwehrleute einbrachten, davon konnten sich Kreisjugendfeuerwehrwart und Calauer Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg gemeinsam mit Phillip Hausmann überzeugen. Nun blicken die Calauer auf ein weiteres Treffen im Dezember in der Gedenkstätte Sachsenhausen voraus. Dort wollen sie Zukunftspläne schmieden. Denn auch im nächsten Jahr soll es wieder heißen: „Helfen erlaubt?!“

„Die Calauer werden wieder dabei sein. Wir freuen uns über neue Mitstreiter“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Fred-Hagen Karzenburg.

jsb.netzcheckers.net/