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| 01:26 Uhr

Jüngstes Vetschauer Storchenküken zu Pfingsten verendet

Vetschau. Im Internethorst von Vetschau sind am Montagmorgen nur noch vier Storchenküken beobachtet worden. Das teilte der Nabu Regionalverband Calau am gestrigen Dienstag mit. pm/jc

Nach Suchaktionen unter dem Horst konnte kein Küken gefunden werden. Deshalb wird nicht eindeutig zu klären sein, was in der Nacht mit dem zuletzt geschlüpften Küken geschah, so der Umweltschutzverband.

Verschiedene Ursachen kommen dem Nabu zufolge für das Sterben des Kükens infrage. Denkbar sei der Abwurf des Jungtiers, was bei fünf Küken nicht ungewöhnlich sei. Wie in den Tagen zuvor ersichtlich gewesen sei, hatte sich das kleinste Küken bei der Nahrungsaufnahme gegen seine größeren Geschwister nicht behaupten können und sei somit in seiner Entwicklung zurückgeblieben, heißt es vom Nabu. Eine weitere Erklärung sei “Kronismus„, wobei die Altstörche stark unterentwickelte Küken selbst fressen. Ein bei Störchen durchaus normales Verhalten.

Im Internethorst sind nun vier Storchenküken zu beobachten, welche rund um die Uhr versorgt werden. Zurzeit scheine das Nahrungsangebot für die Jungstörche ausreichend zu sein. Das vierte Küken weise allerdings ebenfalls einen kleinen Entwicklungsrückstand auf, den es laut Nabu gilt, durch reichlich Nahrungsaufnahme gegenüber den Geschwistern wieder wettzumachen, damit auch dieses eine gute Überlebenschance hat. pm/jc