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Johannes Lubk: "Hier kann ich mich einbringen"

Azubi Johannes Lubk findet im Holzzentrum Theile Elsterwerda für jeden Kunden das richtige Maß.
Azubi Johannes Lubk findet im Holzzentrum Theile Elsterwerda für jeden Kunden das richtige Maß. FOTO: Anja Brautschek
Elsterwerda. Ein familiärer Umgang und ein Job mit Perspektive. So sieht Johannes Lubk die Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel beim Holzzentrum Theile Elsterwerda. Für ihn stand fest: Er möchte in der Heimat bleiben. Anja Brautschek

Ob Gartenlaube oder Dachstuhl - wenn es ums Holz geht, kennt sich Johannes Lubk bestens aus. Er ist im dritten Lehrjahr seiner Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann beim Holzzentrum Theile in Elsterwerda. Die Branche ist sehr breit gefächert. "Aber es gibt auch die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und weiterzubilden. Das reizt mich", sagt der 22-Jährige.

Sowohl Privat- als auch Großkunden werden von ihm bedient. Viel Fachwissen über die unterschiedlichen Materialien, deren Vorteile und Möglichkeiten sind dabei notwendig. Von der Holzverarbeitung, den Produkten und der Logistik bekommen die Azubis einen Einblick in den Weg des Holzes. Regelmäßig machen sie dafür Ausflüge ins Sägewerk, Zentrallager oder die Tischlerei. "Man ist nah dran an dem Rohstoff und erfährt, wie vielseitig das Material sein kann", erzählt Bianca Greiner. Sie hat im vergangenen Jahr die Ausbildung abgeschlossen und wurde übernommen. Für dieses Konzept wurde der Betrieb im vergangenen Jahr mit dem Ausbildungsstar des Landkreises Elbe-Elster sowie 2010 mit dem brandenburgischen Ausbildungspreis ausgezeichnet. "Der Betrieb ist sehr familiär. Hier kann ich mich einbringen und auch Verantwortung übernehmen", sagt Johannes Lubk.

Für den Lausitzer stand von Anfang an fest, dass es eine Ausbildung in der Region werden soll. Denn hier gebe es viele gute Unternehmen. "Ich wollte nicht weg aus meiner Heimat. Hier ist meine Familie. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, wenn man beispielsweise den Carport sieht, den man selbst verkauft hat", erzählt er. Der Nachwuchs ist eine wichtige Säule im Unternehmen. Drei bis vier Azubis werden jedes Jahr eingestellt.

Neben der Berufsschule finden auch wöchentliche Schulungen statt, die der Betrieb organisiert. Johannes Lubk sieht darin einmalige Chancen. Wenn die Möglichkeit besteht, würde er daher gern im Holzzentrum bleiben. "Hier lernt man unheimlich viel und wird gefördert", sagt er.