Verbraucher könnten es weder sehen noch schmecken. Bei einer Tagesration von 150 Gramm Toastbrot sei jedoch die Toleranzgrenze der täglichen Aufnahmemenge für einen 60 Kilogramm schweren Erwachsenen bereits zu mehr als der Hälfte ausgeschöpft.
Sichtbaren Schimmelbefall entdeckten die Tester vor allem bei Bioprodukten. Mögliche Ursache ist die Transportart. Bio-Toast wird meist zusammen mit Gemüse, Milch und anderen Produkten befördert. Dabei könne Feuchtigkeit in die Packung gelangen, sobald sie winzige Schäden hat. Großbäckereien haben dagegen meist eigene Transporter.
Die Tester raten dazu, besser die gesamte Packung zu entsorgen, wenn Schimmelstellen zu sehen sind. Toast sollte wie andere Brotsorten auch trocken und dunkel im Brotkasten oder Topf aufbewahrt und möglichst rasch verzehrt werden. Zu den „sehr guten“ Produkten gehören unter anderem die Toastbrote von Kornmark, Aldi und Netto zu Preisen von jeweils 49 Cent pro 500 Gramm. (dpa/sha)