Sowohl der Bordkommandant als auch der Kopilot hätten aufs Bremspedal treten können, ohne dies zu bemerken. Der Luftfahrtbehörde zufolge wurden im Blut des Kopiloten zudem Spuren des Beruhigungsmittels Phenobarbital gefunden. Das Medikament verlangsame die Funktion des Nervensystems und sei für Piloten verboten.

„Rena“-Kapitän drohen jetzt zwei Jahre Haft

Der Kapitän des havarierten Containerschiffes „Rena“ vor Neuseeland sieht sich mit noch schwereren Vorwürfen konfrontiert als bisher. Die Schifffahrtsbehörde hat am Mittwoch die Anklage gegen ihn und den Navigationsoffizier erweitert: Den beiden wird jetzt das Ablassen gefährlicher Stoffe auf See vorgeworfen. Darauf stehen bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe von 300 000 neuseeländischen Dollar, rund 175 000 Euro. Bislang lautete die Anklage auf fahrlässiges Fahren des Schiffes.

Überfall auf Trierer Café nur übler Scherz?

Der Mitarbeiter eines Cafés in der Trierer Stockstraße dürfte die Nacht zum Dienstag wohl nicht vergessen: Kurz nach Mitternacht betrat ein Unbekannter das Lokal, zog eine Waffe und verlangte die Kellnergeldbörse. Mit der Beute verließ er das Lokal, um kurz darauf zurückzukehren – und das Geld zurückzugeben. Nach Angaben der Polizei gab er die Geldtasche mitsamt dem Inhalt vollständig zurück und sagte „It was a joke, I'm kidding“ – was so viel heißt wie: „Das war ein Scherz. Ich hab‘ bloß Spaß gemacht“.

Versorgungslage in Bangkok verschlechtert

In den 15 überfluteten Bezirken im Norden Bangkoks hat sich die Versorgungslage dramatisch verschlechtert. Der Nachschub von Lebensmitteln brach nahezu zusammen. Es gibt in den betroffenen Teilen der Neun-Millionen-Metropole nichts mehr zu kaufen. Unterdessen wächst der Graben zwischen den geschützten Innenstadtbezirken Bangkoks und dem überschwemmten Umland. Verärgerte Anwohner beschädigten gar eine Schleuse.

Siamesische Zwillinge in den USA getrennt

In einer zehnstündigen Operation hat ein US-Chirurgenteam ein auf den Philippinen geborenes siamesisches Zwillingspärchen erfolgreich getrennt. Insgesamt 20 Ärzte und noch einmal soviel Personal waren am Dienstag (Ortszeit) im Einsatz, um die zweijährigen Mädchen Angelina und Angelica Sabuco zu trennen, die von der Brust bis zum Bauchnabel zusammengewachsen waren.