Der 69-Jährige war in Itami im Westen des Landes bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Nachdem ihn 14 Krankenhäuser nicht aufnahmen, fanden die Rettungskräfte schließlich nach drei Stunden eine Klinik für ihn. Dort erlag der Radfahrer seinen Verletzungen. Es ist nicht der erste derartige Vorfall in Japan. Im Oktober vergangenen Jahres war eine 36-jährige Schwangere gestorben, nachdem sie von sieben Krankenhäusern in Tokio abgewiesen worden war. Daraufhin war ein Sturm der Entrüstung durch das Land gegangen und der Ruf nach Reformen laut geworden. AFP/ig