Dort steigt eine gemeinsame Silvesterparty. Seit zehn Jahren ist das bereits Tradition.

„Auf die Idee kamen wir als junge Familien, weil wir mit den Kindern gemeinsam feiern wollten. Bis zu 40 Leute waren wir schon zu Silvester“, erzählt Jeannine Linick. Gerade die Kinder freuten sich jedes Jahr auf diesen letzten Abend im Jahr, den sie zusammen mit ihren Freunden aus dem Dorf verbringen können, ergänzt sie.

Mit Kornelia Fechner hält sie die organisatorischen Fäden für die Silvesterparty in den Händen. „Wir verteilen Zettel mit der Einladung. Jeder der kommt, bringt etwas fürs Buffet mit und etwas, das er am Abend auch trinken möchte“, erzählt sie. Reichhaltig und abwechslungsreich mit verschiedenen Salaten, Gemüsespießen, Baguettes und weiteren Gaumenfreuden sei die Tafel dann gedeckt. Seit drei Jahren würden die Männer außerdem vor dem Haus Bratwürste grillen. „Das sah voriges Jahr schon lustig aus, als sie mit Schirmen in den Händen im Schnee am Grill standen“, erinnert sich Jeannine Linick schmunzelnd. Für die entsprechende Stimmung sorge stets ein dafür engagierter Diskjockey. Schließlich wollen die Wildau-Wentdorfer im 130 Quadratmeter großen Saal auch tanzen. „Das geht dann quer durch die Stimmungsmusik, mit Polonaise, Walzer und allem, was dazu gehört“, freut sich Kornelia Fechner schon auf den Abend. Wenn es den Kindern zu viel werde, könnten sich diese auch einmal in den Nebenraum zurückziehen. „Es ist schon ideal, die Familie bleibt zusammen, man muss nicht wegfahren und hat eine schöne Feier“, nennt sie den Vorteil des selbst organisierten Silvestervergnügens im Dorf. „Der schönste Moment ist dann, wenn wir alle herauskommen und nebenan die Kirchenglocken das neue Jahr einläuten“, schwärmt Carmen Schniese, die mit ihrer Familie seit Jahren den gemeinsamen Jahreswechsel genießt. Das Gebäude gehört der Argar GmbH Wildau-Wentdorf, die es in diesem Jahr schmuck hergerichtet hat.