April in der Kleinen Galerie in Elsterwerda die außergewöhnlichen Werke von Iris Stöber. Seit 2011 wohnt und schafft die gebürtige Dortmunderin in Wehrenzhain. Sie ist gleichzeitig Vereinsvorsitzende des Atelierhofes Werenzhain. Fast 30 verschiedene Werke aus den vergangenen zwölf Jahren sind derzeit in Elsterwerda zu sehen. Die 56-Jährige beweist ihr Geschick mit einfachen geometrischen Formen. Gefühle erzeugen, eine Geschichte erzählen, Charaktere zeigen, das will sie. Und dazu schweift sie mitunter absichtlich in die Komik ab. "Nichts ist versteckt", erklärt sie, "alles ist offensichtlich, fast spielerisch - das versteht jedes Kind". "Meine Liebe zum Zeichnen habe ich schon in Kindertagen entdeckt", erzählt die sympatische Künstlerin und berichtet, dass es ihr damals besonders das Buch "Punkt, Punkt, Komma, Strich" von Hans Witzig angetan hatte.

Ihre freundliche offene Art hat auch Stephan Creuzburg vom Galeriebeirat überzeugt. Er hat sie nach Elsterwerda gelockt. Damit ist sie die erste Künstlerin aus Werenzhain, die in der Kleinen Galerie ausstellt. Daneben bereitet sie ihre Ausstellung in Kyoto/Japan vor. Vom 8. bis 17. März stellt sie dort aus, wofür sie am 1. März nach Japan fliegt.

Das Galeriegespräch mit der Künstlerin findet am 22. Februar um 19 Uhr statt.