In einer sehr lebhaften, kontroversen Diskussion, die dieser Tage auf Initiative des SPD-Ortsvereins Elsterwerda/Hohenleipisch zustande gekommen war, konnte der Leiter der Verwaltung des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, Lars Thielemann, durch detaillierte, sachliche Informationen eine Vielzahl von Vorurteilen und Bedenken relativieren, ja entkräften. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Kai Dietrich und dessen Stellvertreter Lutz Schumann zeigten sich erfreut über die sehr gute, intensive Auseinandersetzung zum Thema. Dabei seien Bedenken, Risiken und Chancen des Vorhabens für die Region in großer Offenheit angesprochen worden. Das bereits von den Kuratorien der Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken in ihrer gemeinsamen Beratung am 7. September vorigen Jahres ausgesprochene Anliegen, die Bürger auf dem Weg zu einem Biosphärenreservat mitzunehmen, unterstrich Naturparkchef Lars Thielemann auch in Hohenleipisch. Dabei wird er nicht müde, gegen immer wieder ausgesprochene Vorurteile zu argumentieren. Bei dem sich vermutlich über Jahre hinziehenden Prozess des Antrags- und Prüfverfahrens ist für Thielemann klar, dass an einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Kritikern eines angestrebten Biosphärenreservates kein Weg vorbeiführt. Veranstaltungen wie die in Hohenleipisch zeigen, dass es sich lohnt, miteinander über Risiken und Chancen zu sprechen. Für die IG Biosphärenreservat hat nun Lutz Schumann aus Hohenleipisch den Hut auf.