Daher sei das Recht zur Befristung gesetzlich verankert, damit theoretisch alle Studenten die Möglichkeit auf einen Wohnheim-Platz bekommen.

Auch bei der Kündigung gelten in Studentenwohnheimen andere Regeln. So müsse der Betreiber eines Wohnheims eine Kündigung im Gegensatz zum regulären Vermieter nicht begründen. Allerdings gilt auch in Studentenwohnheimen die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten.

Bei Mieterhöhungen müssen sich Betreiber von Wohnheimen nicht an Mietspiegeln oder sonstigen Begrenzungen orientieren. Die gesetzliche Kappungsgrenze, nach der sich die Miete innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 20 Prozent erhöhen darf, gilt in Studentenwohnheimen nicht. Akzeptiert der Student eine Mieterhöhung nicht, droht ihm die Kündigung.