Neben dem Erhalt der Genehmigung für die Erweiterung der Motorsportanlage um eine Enduro-Strecke zählten auch andere Ereignisse, wie zum Beispiel die Hochzeit eines Motocross-Paares oder das ADAC MX Jugend-Trainingslager zu den Höhepunkten der vergangenen Saison. Aber auch sportliche Erfolge konnten die Mitglieder des MCC für sich verbuchen.

Das jüngste Mitglied des Vereins, der elfjährige Eric Schwella aus Bohsdorf, fuhr bislang seine beste Saison und kürte diese mit dem Titel in der 65ccm-Klasse bei der Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg. Dies war jedoch nicht der einzige Erfolg für den jungen Mann. Er sicherte sich auch den Vizemeister-Titel bei der ostdeutschen Meisterschaft (LVMX) mit nur einem Punkt Rückstand auf den Meister und konnte sogar für das Team Berlin/Brandenburg beim ADAC-Bundesendlauf in Wilnsdorf (Rheinland Pfalz) mit seinen herausragenden Leistungen (5. Platz im Finale von insgesamt 72 Teilnehmern) zum 2. Platz in der Team-Wertung beitragen.

Eine ebenfalls sehr erfolgreiche Saison fuhr Heike Petrick aus Schleife. Sie konnte sich endlich den lang ersehnten Titel bei der Enduro-Europameisterschaft einfahren. Mit Siegen in Polen, Frankreich und einem 2. Platz in Rumänien konnte sie sich die Meisterschaft sichern. Ein weiterer Erfolg ist auch der 4. Platz bei der Fim-Enduro-Weltmeisterschaft und der Meistertitel beim deutschen Enduro-Cup.

Der letzte Saisonhöhepunkt ist der 2-Stunden-Moto-Cross auf der Motocrossstrecke „Am Windmühlenberg“ (hinter Firma Lobbe) am Samstag, 29. Oktober. Für die meisten Rennfahrer und Hobby-Piloten ist das die letzte Chance mit ihren „Cross-Mopeds“ im Dreck zu spielen. Bei jenem Abschlusstraining gehen sowohl Teams als auch Einzelfahrer an den Start. Beide werden versuchen, in der vorgegebenen Zeit von zwei Stunden die meisten Runden zu absolvieren. Die ersten Trainingsrunden werden gegen 10 Uhr beginnen. Der Höhepunkt des Tages wird um 13 Uhr erfolgen. Der Start hierbei, er ist auch als Le-Mans-Start bekannt, bei denen die Fahrer zu ihren Maschinen hinlaufen müssen, sie ankicken und dann so schnell wie möglich in die erste Kurve einbiegen. Der Eintritt kostet zwei Euro.