Das entschied das Oberlandesgericht Hamm (Az.: 5 U 116/08), wie die Deutsche Anwaltauskunft mitteilt. Im verhandelten Fall hatte ein Grundstücksinhaber eine Entschädigung gefordert, weil er einen Teil des Laubes und Astabfälle von zwei Buchen auf dem Grundstück des Nachbars beseitigen musste. Das lehnte das Gericht ab. Der Arbeits- und Zeitaufwand dafür sei relativ gering. Außerdem sei zu berücksichtigen, dass die alten Bäume durch die örtliche Baumschutzsatzung im Bestand geschützt sind.

Gaffen ist kein Kavaliersdelikt

Behindern Schaulustige nach einem Unfall die Rettungsarbeiten, machen sie sich strafbar. Ein solches Verhalten sei „kein Kavaliersdelikt“ und könne mit Bußgeldern zwischen 40 und in besonders schlimmen Fällen 5000 Euro geahndet werden, teilt der Autoclub ADAC in München mit. Wer auf dem Standstreifen halte und diesen als Rettungsgasse blockiere, riskiere 20 Euro Strafe. Zudem können störende Gaffer sogar vorübergehend festgenommen werden. Anhalten sollten allerdings Fahrer, die den Unfallort als Erste erreichen: Denn sie haben nach Angaben des ADAC stattdessen die Pflicht, Erste Hilfe zu leisten und auch einen Notruf abzusetzen.

Discounter Tedi ruft Kinderschmuck zurück

Der Ein-Euro-Discounter Tedi hat jetzt einen Kinder-Schmuckartikel zurückgerufen. Beim Schmuckset mit der Bezeichnung „Lainey Ring und Armband“ sei eine Gesundheitsgefährdung beim Verschlucken von Kleinteilen nicht auszuschließen, heißt es. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, sagt ein Tedi-Sprecher. Kunden könnten den Artikel entweder umtauschen oder sich ihr Geld erstatten lassen. Der Discounter ist bundesweit mit 1250 Filialen in Deutschland vertreten.