Seit dem Durchzug des Tropensturms „Washi“ vor einer Woche wurden demnach 1080 Todesopfer geborgen. Am Donnerstag war noch von 1010 Toten und 51 Vermissten die Rede gewesen.

In Arizona neun Tage im Auto eingeschneit

Eine vermisste US-Studentin ist nach neun Tagen in ihrem eingeschneiten Auto körperlich unbeschadet geborgen worden. Die 23-Jährige habe sich nach eigener Aussage von zwei Schokoriegeln ernährt und geschmolzenen Schnee getrunken, berichtete die „Arizona Daily Sun“ am Donnerstag (Ortszeit) . Sie habe keine Winterkleidung bei sich gehabt – und ihr Handy hatte keinen Strom mehr. Die Frau sei während eines Wintersturms auf einer Nebenstrecke nach Hause gefahren. Dabei war sie im Schnee steckengeblieben. Erst am Mittwoch (Ortszeit) hätten sie Mitarbeiter der Forstverwaltung im US-Bundesstaat Arizona entdeckt.

Neue Ermittlungen gegen Überfallopfer

Nach tödlichen Schüssen auf einen flüchtenden Räuber hat die Staatsanwaltschaft Stade die Ermittlungen gegen das 77-jährige Überfallopfer wieder aufgenommen, sagte Staatsanwalt Burkhard Vonnahme am Freitag. Fünf junge Männer hatten den Rentner vor einem Jahr in seinem Haus überfallen und beraubt. Als sie über die Terrasse flüchteten, schoss das Opfer ihnen hinterher und traf den 16-Jährigen tödlich. Im Sommer hatte die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Rentner eingestellt und erklärt, das Opfer habe in Notwehr gehandelt. Dagegen hatte die Familie des 16-Jährigen Beschwerde eingelegt.

Haftbefehl gegen U-Bahn-Schläger

Nach einer Attacke in der Berliner U-Bahn ist gegen einen 24 Jahre alten mutmaßlichen Schläger Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Der Mann soll am 17. Dezember mit zwei weiteren Verdächtigen in der U-Bahn-Line 9 herumgepöbelt und sich fremdenfeindlich geäußert haben. Ein 59-jähriger Fahrgast hatte das Trio ermahnt. Daraufhin soll ihm der 24-Jährige eine Bierflasche gegen den Kopf geschlagen haben.

US-Luftwaffe entdeckt Weihnachtsmann

Die US-Flugabwehr ist nach eigenen Angaben dem Weihnachtsmann auf der Spur. Einen Tag vor Heiligabend habe das Radar erste Bewegungen auf dem „internationalen Flughafen des Nordpols“ gezeigt, teilte das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando Norad am Freitag in Colorado mit. Die Reise von Santa Claus lässt sich auf der Internetseite www.noradsanta.org verfolgen.