So reiste er vom 21. Juli bis 7. August quer durch Japan und besuchte Städte wie Osaka, Arida, Kashihara, Minoo und Tokio. Dabei erfuhr Kai-Ole Pfirrmann viel über die japanische Kultur und die Lebensgewohnheiten der Menschen. Neben Bogenschießen, Tinten fischessen und vielen anderen Erlebnissen war er dem Judo in dessen Gründungsland sehr nah. In Tokio besuchte er den Kodokan, die älteste und bedeutendste Judoschule in Japan. Dort konnte er sogar am Training teilnehmen. Bei 39 Grad und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit war dieses Training, so wie auch mancher Ausflug, eine Herausforderung. Das Erleben einer japanischen Meisterschaft der Hochschulen rundete diesen besonderen Besuch ab.

Die Stunde, in der Kai-Ole Pfirrmann begeistert von seinen Erlebnissen und Eindrücken berichtete, Fotos und Mitbringsel aus Japan präsentierte, über die Gastfamilien und entstandenen Freundschaften erzählte, weckte bei dem ein oder anderen Zuhörer die Reiselust für das "Geburtsland des Judo". Für Trainerin Elke Nowack hatte Kai-Ole eine kleine Aufmerksamkeit aus Japan mitgebracht. Als Dank überreichte er ihr einen original japanischen schwarzen Gürtel.