Dabei sind es nicht nur Stücke für Kinder, die das mittlerweile 12. Cottbuser Puppenspielfestprogramm ausmachen.

Natürlich darf der „Froschkönig“ nicht fehlen (22. Oktober, 15 Uhr), und „Rotkäppchen“ wird wieder die Großmutter besuchen wollen (23. Oktober., 11 Uhr).

Schon am Eröffnungstag, am Freitag, 19.30 Uhr, bietet das Theater Meschugge aus Paris mit dem Stück „Die Alte und das Biest“ einen furiosen Beginn. „Da erwarten wir zwei Lastwagen mit Technik und Ausstattung,“ so Werner Bauer, „also ganz großes Theater.“ Gleich danach werden Jan Mixsa und Carsten Dittrich mit ihrem Figurentheater die „Schatzinsel“ besuchen. „Wir haben die Abende für die Erwachsenen vorgesehen und die beiden Vormittage vornehmlich für die jüngsten Puppentheaterfreunde eingerichtet, dann sind die Kinder ab fünf Jahre eingeladen“, sagt Bauer.

Als Theaterpremiere ist am Sonnabend um 19.30 Uhr der „Krieg der Welten“ zu erleben. Das wird schon deshalb ein besonderes Erlebnis werden, weil diese Inszenierung in einem neuen 3-D-Verfahren gezeigt wird. Danach zeigen die Theater „Handgemenge“ und „Künstliche Welten“ aus Berlin ein weiteres Stück für Erwachsene unter dem Titel „Die Macht des Schicksals“, frei nach dem Märchen „Hans im Glück“. Überhaupt haben sich nationale und internationale Puppenspielfestivals neben dem Märchen- und Burleskenspiel immer schon der großen Welt im Kleinen gewidmet. „Gerade deshalb sind ja die Abendveranstaltungen dem Fankreis der Erwachsenen in besonderer Weise vorbehalten“, ergänzt Werner Bauer. „Jeder kann es selber spüren, dass Puppenspiel, wenn es so perfekt dargeboten wird wie hier, die Fantasie der Zuschauer gleich welchen Alters anregt.“

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