Zur Dauer wollte es nichts verraten. Offiziell hieß es nur: "Sie möchte sich neben ihrer Tätigkeit für die Serie künstlerisch weiter entwickeln - beispielsweise im Musicalbereich." Die 34-Jährige gibt ihr Musicaldebüt in "Cinderella - Das märchenhafte Popmusical" als gute Fee Jolanda. Die Tour startet am 4. Dezember in Mainz und endet am 30. Dezember in Karlsruhe.

In der "Lindenstraße" ist Iffi derzeit mit Klaus Beimer verheiratet und hilft ihm bei der Suche nach seiner Tochter. "Ende November werden die letzten Drehs absolviert, dann ist Schluss", berichtete die "Bild"-Zeitung (Dienstagausgabe).

Mit zwölf Jahren hatte die Tochter des Zirkus-Chefs Gerd Siemoneit-Barum erstmals als Iphigenie Zenker bei der "Lindenstraße" in Köln-Bocklemünd vor der Kamera gestanden. Im Februar 1990 wurde ihre erste Folge, die 220. der "Lindenstraße" ausgestrahlt.

Die Tochter des Taxifahrers Andreas Zenker brachte ihrer ersten großen Liebe, Momo, Unglück. Sie begann eine Affäre mit dessen Vater. In einem Anfall von Eifersucht brachte Momo ihn um und kam ins Gefängnis. Später verliebte sich Iffi in den Mathematiklehrer ihres 1994 geborenen Sohns Nico und bekam von ihm Tochter Antonia, aber auch diese Beziehung zerbrach. Bei der gemeinsamen Partnersuche mit Klaus Beimer funkte es dann zwischen ihr und dem Sandkastenfreund. Mutter-Beimer-Darstellerin Marie-Luise Marjan bedauert in "Bild", dass sie ihre Serienschwiegertochter verliert: "Ich bin sehr traurig, dass Rebecca jetzt geht. Ich hätte mir noch gerne ein paar Serien-Enkelkinder von ihr gewünscht."

Rebecca Siemoneit-Barum hat auch im wahren Leben einen Sohn (1998 geboren) und eine Tochter (1999); ihr Ehemann ist der Artist Pierre Bauer. Als Tochter des Zirkus-Betreibers Gerd Siemoneit-Barum und der englischen Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin Rosalind wurde Rebecca am 20. Oktober 1977 in Ulm geboren. Bereits mit vier Jahren stand sie zum ersten Mal mit einer Zwergziegen-Dressurnummer in der Manege. Vom dritten Lebensjahr an absolvierte sie eine akrobatische Grundausbildung, nahm Unterricht am Tanzforum Wien und privaten Sprechunterricht.

1987 spielte sie im ARD-Film "Circusleute" mit, und von 1994 bis 1995 moderierte sie die interaktive Show "Lollo Rosso" im WDR-Fernsehen. Ein Jahr später war sie auf der Bühne des Kölner Atelier-Theaters zu sehen. 1998 moderierte sie die Zirkus-Show "Menschen, Tiere, Sensationen" im ICC in Berlin. Im Jahr 2000 gründete Siemoneit-Barum ihre eigene Produktionsfirma. Sie übernahm die Künstlerische Betreuung des "European Youth Circus Festivals" in Wiesbaden und die Künstlerische Leitung und Präsentation des 1. Internationalen Circusfestivals Berlin im Velodrom. 2003 übernahm sie das väterliche Unternehmen Circus Barum.

Zuletzt wagte sich Siemoneit-Barum auch auf das politische Parkett. Nach Medienberichten kandidierte sie bei der Kommunalwahl in Niedersachsen am 11. September für den Kreistag Northeim und den Stadtrat Einbeck für die CDU.