In dem Karibikstaat kamen mindestens vier Menschen durch den Hurrikan ums Leben. Mehr als zwei Millionen Menschen, darunter 10 000 Touristen, wurden von den Behörden in Sicherheit gebracht. Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums NHC könnte „Ike“ wieder an Stärke gewinnen, wenn er heute zurück auf das offene Meer zieht.
Für die 2,2-Millionen-Metropole Havanna riefen die Behörden die höchste Alarmstufe aus. Nach Zivilschutzangaben wurden rund 169 000 Menschen in Sicherheit gebracht, vor allem aus dem historischen Stadtkern.
Zuvor hatten Ausläufer von „Ike“ auf den Bahamas und in Haiti schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer durch „Ike“ stieg in Haiti nach amtlichen Angaben auf 66, davon allein 60 in einem einzigen Dorf. 14 Menschen galten noch als vermisst. Haiti war in den vergangenen drei Wochen von vier schweren Wirbelstürmen heimgesucht worden, dabei starben insgesamt mehr als 600 Menschen. (AFP/ta)