„Felix“ bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 33 Kilometern pro Stunde westwärts. Sollte er seine Richtung und Geschwindigkeit beibehalten, würde er nach Einschätzung der Meteorologen heute auf die Karibikküste an der Grenze zwischen Honduras und Nicaragua treffen. In Honduras gaben die Behörden Alarm.
Seit Sonntag werden Windgeschwindigkeiten von 270 Kilometern pro Stunde gemessen, in Böen war der Hurrikan noch stärker. Damit ist „Felix“ nach „Dean“ der zweite sehr starke Hurrikan in der Region innerhalb von zwei Wochen. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums ist „Felix“ zwar ein sehr starker Hurrikan, jedoch relativ klein. Wind in Hurrikanstärke sei nur bis zu einem Abstand von 45 Kilometern vom Zentrum des Sturms gemessen worden, schrieb das Zentrum auf seiner Internetseite. In Honduras und Nicaragua wurden Erinnerungen an den Wirbelsturm „Mitch“ vor neun Jahren wach. Damals waren Tausende Menschen ums Leben gekommen. In Honduras begannen die Vorbereitungen für Evakuierungen. Die Behörden betonten, es stünden Notunterkünfte für 10 000 Menschen zur Verfügung. (dpa/jt)