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Hoyerswerda stürzt Wittichenau von Spitze

Der HFC überzeugte gegen Wittichichenau vor allem kämpferisch und siegte am Ende verdient.
Der HFC überzeugte gegen Wittichichenau vor allem kämpferisch und siegte am Ende verdient. FOTO: Müller/wml1
Fußball Westlausitzliga Hoyerswerdaer FC - DJK Blau Weiß Wittichenau 3:0 (0:0), Zuschauer: 152, Tore: 1:0 Paul Hausding (53.), 2:0 Jon Paul Holz (70. Werner Müller / wml1

), 3:0 Kevin Kratschmer (82.), Schiedsrichter: Fabian Noack.

HFC: Krüger, Kubaink, Schön, Gaede, Dieser (77. Maywald), Lanzky (84. Schönfelder), Treziak (65. Holz), Schönach, Kratschmer, Hausding, Heinze,

DJK: Adler, Pohl (70. Kubaink S.), Korch, Streicher, Popella (46. Kockert), Schapals, Thomas, Rettig, Nicolaides, Bergmann, Kubaink N.

Die Hoyerswerdaer gingen etwas forscher in die Begegnung. Bei den Gästen fehlten wegen Familienfeiern fünf Stammspieler, das machte sich bemerkbar. In der 25. Minute kam ein langer Ball auf Erik Lanzky, doch aus spitzem Winkel konnte er den Ball nicht verwerten. Nun wurde das Spiel etwas ruppiger. Nach 35 Minuten dann eine Chance für Wittichenau. Doch eine Bogenlampe aus 35 Metern landete an der Latte. Kurz vor der Pause kratzte Wittichenaus Keeper Christian Adler einen 30-Meter-Schuss von Paul Hausding aus dem Dreiangel. In der 53. Minute setzte sich Kevin Gaede links durch und passte nach innen und Paul Hausding schob den Ball ins lange Eck zum 1:0. Wittichenau musste nun mehr machen. Dadurch ergaben sich für Hoyerswerda mehr Räume. In der 70. Minute sorgte der gerade eingewechselte Jon Paul Holz mit einem Kraftakt aus 20 Metern mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Nun drängten die Wittichenauer noch energischer aufs Tor. Für die Hoyerswerdaer gab es Konterchancen. Eine dieser Chancen nutzte Kevin Kratschmer zum 3:0. DJK-Trainer Dirk Rettig betonte: "Leider konnten wir die fehlenden Spieler Wittek, Lohan, Sauer, Graf und Pfennig nicht so ersetzen, dass wir was Zählbares mitnehmen konnten." Sein HFC-Kollege Enrico Krüger sagte: "Der Sieg war heute absolut verdient. Nach der deutlichen Niederlage in Bergen haben wir gut trainiert und klar die Fehler analysiert. Das Spiel wurde mit viel Leidenschaft, Willen und taktischer Disziplin geführt. Ich bin sehr zufrieden, wie die Mannschaft nach dem Bergen-Spiel reagiert hat."

SV Post Germania Bautzen - LSV Bergen 1990 1:2 (0:2) Zuschauer: 65, Tore: 0:1 Stefan Koark (10.), 0:2 Alexander Rasch (25.), 1:2 Steve Borczyk (71.) Schiedsrichter: Malte Grünert Bergen: D. Weidauer, D. Püschel (79. N. Perlitz), A. Kilz, A. Marchl, M. Helling, C. Herrmann, S. Koark, C. Richter (62. M. Zwahr), P. Scholz, D. Pohl, A. Rasch (72. M. Behring)

Bergen ging entschlossen in die Partie und kam nach zehn Minuten zum 1:0-Führungstreffer. Der emsige David Pohl bediente mustergültig Stefan Koark, der mit seinem dritten Saisontor den LSV in Front brachte. Bautzen agierte meistens mit langen Bällen, die aber gegen die gut organisierte Hintermannschaft der Bergener kaum für Gefahr sorgten. Auch die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld, mit dem starken Christian Herrmann, gewann Bergen. Das 2:0 entstand nach einem Freistoß von Stefan Koark. Dessen Hereingabe verwertete Alexander Rasch eiskalt. Noch vor dem Pausentee verpasste Stefan Koark, das Ergebnis auf 3:0 zu stellen, als er fahrlässig aus guter Position vergab. Nach dem Seitenwechsel wirkte Bergen weniger entschlossen und so kamen die Hausherren mit dem 1:2-Anschlusstreffer nochmal zurück ins Rennen. Doch große Möglichkeiten verbuchten die Germanen nicht mehr, um noch einen Punkt zu ergattern. So siegte Bergen am Ende nach einer sehr guten ersten Hälfte 2:1 und sortiert sich nach zwei Auftaktpleiten im Mittelfeld ein.