Auch die Touristiker der Marketinggesellschaft des Landes kümmern sich um volle Pensionen in der Stadt.

Für viel Arbeit sorgt das Landesfest beim Spreewälder Gurkenkönigspaar.

Während sich Organisationschef Jürgen Othmer wünscht, dass Anja I. und Tobias I. als 13. Spreewälder Gurkenkönigspaar ihre Regentschaft verlängern, geht der Spreewaldverein davon aus, dass das im August neu zu kürende Paar am ersten September-Wochenende im Einsatz sein wird. Es wäre eine Feuertaufe ohnegleichen: Immerhin soll es beim Landesfest ein Treffen möglichst vieler Majestäten aus den verschiedenen Regionen geben.

Um möglichst zeitig für Lübbenau und den ganzen Spreewald zu werben, sind 60 000 Flyer gedruckt worden – auf Deutsch und auf Polnisch. Zudem gab es in den zurückliegenden Wochen Gespräche mit einheimischen Händlern, Handwerkern, mit Kahnfährleuten sowie ein Ideen-Treffen mit Bürgern. „Die Lübbenauer sollen sich als Gastgeber verstehen, nicht als Leidtragende eines zweitägigen Festes“, sagt Othmer. Erwartet werden bis zu 100 000 Besucher, und die Organisatoren hoffen, dass möglichst viele von ihnen mit dem Zug direkt ins „Herz“ der Veranstaltung fahren. Der Bahnhof ist ein idealer Ausgangspunkt ins weitläufige Festgelände, das sich altstädtisch bis in das Schloss-Ensemble (und mit einem Abstecher nach Lehde) erstreckt, neustädtisch mindestens bis zum Roten Platz führen wird. Am zurückliegenden Wochenende nutzten die Macher aus Lübbenau die Tourismus-Messe in Leipzig, um auf den Brandenburgtag 2012 als Ausflugsziel aufmerksam zu machen.

Bei dieser zeitigen Werbung, so Othmer, gehe es nicht ausschließlich um das Landesfest in Lübbenau, sondern „um den Spreewald als Ganzes“.

Zum Thema:

StadtforumDie Vorbereitungen auf den Brandenburgtag 2012 werden ein wichtiges Thema auf dem 20. Stadtforum Lübbenau sein. Das findet am 23. November ab 19 Uhr im Rathaus am Kirchplatz statt. Organisationschef Jürgen Othmer wird dabei einen Überblick über Ideen und Pläne geben.Weitere Themen sind der aktuelle Planungsstand für die Verkehrslösungen am Scharnier zwischen Alt- und Neustadt sowie die „Bunte Bühne“.